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Nordschleife... "Reving with Kevin"

Wer sich noch an unser kleines Gewinnspiel aus dem letzten Jahr erinnern mag, der weiss sicherlich noch, dass es einen Trip an die Nordschleife zu gewinnen gab.



Kevin Borer, der glückliche Mann auf dem obersten Treppchen, auch besser bekannt unter seinen Spitznamen K.B Driller oder der "Kevinator", setze sich in einem spannenden Rennen auf Laguna Seca gegen die starke Konkurrenz durch und gewann verdient die tollen Preise von uns und unseren Partnern dem TopSpeedCenter Solothurn und FischerRacing.



Einen kurzen Zeitsprung später, mit mächtig Vorfreude und einigen Freunden im Gepäck, machten wir uns am Karfreitag 2024 morgens um 01:00 auf den Weg in Richtung der schönsten, längsten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt.

Wenig Verkehr und freien Autobahnen sei dank, kamen wir gut voran.


Die Pferde mussten aber zwischendurch zur Tränke geführt werden, was für die Besitzer zu einer schmerzhaften Erfahrung wurde, da die Futterpreise im "grossen Kanton" sagen wir mal etwas EXORBITANT sind, wie im zweiten Bild schön zu sehen ist.



Nach der erfolgreichen Nierenentfernung an der Kasse ging es weiter bis wir um ca. 06:30 unser Ziel für den Tag erreicht haben. Der Boulevard an der GP-Strecke des Nürburgrings. Nun hiess es, die Fahrzeuge abzustellen und den Tag unter dem Motto: "Crazytourism" einzuläuten.


Der Karfreitag am Nürburgring ist für Leute wie mich, die gerne und viel auf die Strecke gehen, der Tag, an dem ich das ganze Geschehen am liebsten mit einem Kaffee in der Hand von aussen betrachte. Das massive Verkehrsaufkommen auf der Strasse und der Strecke sowie die vielen einzigartigen Fahrzeuge, Leute und die Atmosphäre sind ein Spektakel für sich.


Beeindruckend ist auch die Tatsache, dass sich mehrere 10`000 Personen an diesem Tag am und um den Ring befanden, und das trotz des schlechten Wetters.



An dieser Stelle findet ihr auch noch das passende Videomaterial von den Jungs bei Statesidesupercars, damit ihr euch einen Einblick auf das Geschehen am Freitag verschaffen könnt.



Nach einem langen Tag und einem guten Essen ging es früh zu Bett, da es am Samstag direkt zu den "Ringfreaks" ging, um den gebuchten Rennwagen abzuholen und Kevin seinen ersten Eindruck der Nordschleife erhalten sollte.



Ein BMW F30 328i mit 245PS, 8 Gang DSG mit Wippenschaltung, ca. 1400Kg schwer, ausgestattet mit Schalensitzen, 6-Punkt-Gurten, einem verschweissten Überrollkäfig und einem perfekt auf die Nordschleife abgestimmtem Fahrwerk.


Ein ideales Fahrzeug, um in die Welt des Motorsports einzutauchen und eine Menge Spass zu haben, ohne dabei auch noch die zweite Niere verkaufen zu müssen. Der Wagen war für 5 Runden gebucht und so wurde Kevin auf dem Beifahrersitz festgezurrt und ich nahm auf dem Fahrersitz Platz, um meinem zurecht dauergrinsenden Passagier ein denkwürdiges Erlebnis zu bieten.







Die ersten beiden Runden war die Strecke noch ziemlich feucht und führte bei mir auf der Suche nach dem Grip Limit zu einigen Lachern, wenn sich das Heck plötzlich bemerkbar machte, als ehemaliger Driftsportler mit fast 5 Jahren Heckantriebs Abstinenz im Alltag, war das ein tolles Gefühl und ich fühlte mich sofort wieder wie "Zuhause".













Kevin fand in diesen zwei Runden langsam das Vertrauen in die Stabilität des Fahrzeugs und die Erkenntnis, dass ich nicht versuchen werde, ihn absichtlich umzubringen, was ich durchaus als fahrerischen Erfolg werte.









Nach einer kurzen Pause und einem oder drei Kaffee ging es dann auf trockener Ideallinie weiter, der BMW liess sich viel schneller durch die Kurven zirkeln. Das verbaute Fahrwerk und die guten Reifen halfen mir wunderbar dabei die Grenzen des Fahrzeugs einschätzen zu können, wobei der Reifen hier sicher der limitierende Faktor darstellte. Anbei noch einige Aufnahmen der beifahrerseitig verbauten "KEVCAM"



Nachdem wir den Wagen an einem Stück wieder abgeliefert hatten, gab es für Kevin kein halten mehr. Auf direktem Weg machte er sich auf seinen Audi S3 zu satteln, um sich selber einen Eindruck der Nordschleife zu erfahren und als die Strecke am Abend geschlossen wurde, machte er direkt im Simulator weiter.


Gemeinsam fuhren wir am Samstag und am Sonntag diverse Runden sowohl auf der GP-Strecke als auch auf der Nordschleife und hatten eine sehr gute Zeit dabei, wie folgender Videozusammenschnitt dieses unvergesslichen Wochenendes zeigt.




Abschliessend noch einige Impressionen einiger unserer Zwischenstopps, die wir an diesem Wochenende unter anderem bei Misha Charoudin und seiner neuen Firma Vulcan Alpha eingelegt haben, und den kleinen Samstag abendlichen Eskapaden in der "Cockpit-Bar", die wir an dieser Stelle unkommentiert lassen ;-)



Zum Schluss möchte ich nur noch sagen: Danke Kevin für dein sonniges Gemüt, ein Hoch auf die nächsten Runden und bleib, wie du bist...



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